Willkommen

 

 

Manche rauchen gern: ich dichte gern oder schreibe Geschichten. Handelt eine Kurzgeschichte von Kalle K., dann wird sie auf Berlinisch vorgetragen - meiner Muttersprache. Wirke seit etwa 25 Jahren in Lese- und Schreibwerkstätten verschiedener Berliner Bezirke mit. Zudem hatte ich schon diverse Auftritte bei Poetry Slams oder öffentlichen Lesungen von Aphorismen, Gedichten, Kurzgeschichten, Satiren und Märchen. Besonders gern hüpfe ich als Textperformer und auch Sänger mit Musikbegleitung auf verschiedenen Kleinkunstbühnen herum. Außerdem habe ich viel Freude beim Texten und Komponieren von Liedern und Raps. Letzter Satz: Ich verstehe mich als Universal-Dichter, der die Welt nicht so lassen will, wie sie ist.

 

Bild_2022-02-27_211509.png

 

 

 Ein aktuelles PS:

Am heutigen Morgen (Freitag, 04.03.2022, 08:45 Uhr) hörte ich im Radio das Lied Give Peace a Chance im Rahmen einer europaweiten Solidaritätsaktion von Rundfunkanstalten für die Ukraine.

Ich sang spontan mit. Danach kam mir ins Gedächtnis, dass ich diesen Song das  erste Mal nach meiner Abschiebung in den Westen im Jahr 1971 gehört habe - und dass ich 2012 ein Gedicht darüber schrieb. Traurige Aktualität, gleichgültig wie die Kriegsschauplätze heißen mögen.

 

 

Give Peace A Chance

 

Als `71 ich dies Lied zum ersten Male hörte,

da hatte ich mit Hippies nichts am Hut.

Bekiffte bunte Vögel, die kaum etwas störte,

war nur das Vögeln und die Tüte gut.

 

Klar, dass der Vietnamkrieg enden sollte.

Das wollten viele, ob rot oder bunt.

Jedoch wer wirklich siegen wollte,

der konnte nicht nur kämpfen mit dem Mund.

 

Der Sound von Johns und Georges Gitarre

war manchmal schmeichelnd - oder hart und wild.

Was aber war das gegen eine Knarre,

die ganz präzise auf das Herz des Feindes zielt?

 

Und überhaupt, was kann denn schon Musik tun,

wenn Rüstungsfabrikanten und Angriffsminister

sich nicht auf ihren Kriegslorbeeren ausruh`n?

Krieg, Macht und Geld – unheilige Geschwister.

 

Die Herrn der Kernwaffen lassen sich nicht beerben

von Demonstranten, die vor`m Waffenlager steh´n.

Und dass Friedvolle früher als die Krieger sterben,

ist meistens wahr – und ist auch John gescheh´n.

 

John Lennon war gewiss ein Träumer, Schwärmer,

ein Utopist. Und plötzlich werde ich elegisch,

bin traurig. Doch dann wird mir wieder wärmer:

Im Radio läuft „Imagine“ - auf arabisch und hebräisch.

©Wolfgang Endler 2012

 

 

 

 

PS: Meine herzliche Bitte an Lesefähige, -willige und -besessene: koof ma wieda ´n Buch oda ooch „ask your local

(book)dealer“. Auch in unserer Publikationsreihe gibt´s wieder etwas Neues zu entdecken – besuch doch mal

 

Reihe

FREEdrichshagenerzKleeBLATT 

 

 

 

 

AKTUELLE INFOS ÜBER KLIMAPROBLEMATIK  findest du bei 

 

https://fridaysforfuture.de sowie bei


writers4future.de (Autor*innengruppe für Klimagerechtigkeit im

Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller / VS)

 

 

 

  

Als Beleg für eine überraschend positive Sichtweise

hier (m)ein Aphorismus aus der Rubrik

Prima Klima von Lima bis Fukushima - 

Aphoristische AssoZiationen von Algenpest bis Zyklon

  

Unerwartete Chance                              

Klimaveränderung

ist keine Katastrophe

schafft sie doch

mehr Raum

für Rufer

in der

Wüste

  

   

           

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Joomla templates by a4joomla