Willkommen

 

 

Manche rauchen gern: ich dichte gern oder schreibe Geschichten. Handelt eine Kurzgeschichte von Kalle K., dann wird sie auf Berlinisch vorgetragen - meiner Muttersprache. Wirke seit etwa 25 Jahren in Lese- und Schreibwerkstätten verschiedener Berliner Bezirke mit. Zudem hatte ich schon diverse Auftritte bei Poetry Slams oder öffentlichen Lesungen von Aphorismen, Gedichten, Kurzgeschichten, Satiren und Märchen. Besonders gern hüpfe ich als Textperformer und auch Sänger mit Musikbegleitung auf verschiedenen Kleinkunstbühnen herum. Außerdem habe ich viel Freude habe ich beim Texten und Komponieren von Liedern und Raps. Letzter Satz: ich verstehe mich als Universal-Dichter, der die Welt nicht so lassen will, wie sie ist.

 

Liebe Besucherinnen & Besucher meiner Internetseite,

 

zunächst möchte ich Ihnen eine schockierende Beobachtung mitteilen. Auch bei mir habe ich in der letzten Zeit einen Verlust des Geruchs- und Geschmacksvermögens bemerkt. Insbesondere wirkt sich dies im Kontext der deutschen Sprache in Wort & Schrift aus. Ich bin tief betroffen, dass mir dieser Tage noch nicht einmal Betroffenheitslyrik gelingen will, geschweige denn Poesie von Weltgeltung. Handelt es sich bei mir evtl. um eine - coronabedingte - Rückbildung meiner literarischen Sinne?

 

Als ebenso typisches wie abschreckendes Beispiel bitte ich Sie um genaue Betrachtung und ggf. Analyse des untenstehenden Textes (auf Schlechtdeutsch auch Transpitwitter genannt).

 

BITTE HELFEN SIE MIR!  Anderenfalls fühle ich mich genötigt, eine Selbsthilfegruppe sprachgeschädigter Neuköllner*innen zu gründen.

In Erwartung empathischer Antworten grüßt Sie herzlichst

 

PS: Soeben fällt mir noch eine andere mögliche Erklärung für meine neuartige Geschmacks-Einschränkung ein: gentrifizierungsbedingter Stress!!! Auf seiner Einkaufstour durch Berlin hat ein norwegischer Milliardär mittels seiner schwedischen Firma Heimstaden mal eben 130 Häuser für schlappe 800 Millionen Euronen eingesackt. Unsere Weise(straße) 65 gehört auch zu diesem (Vor-)Weihnachts-Paket.

A K T U E L L E   M E L D U N G : Dank schneller Vernetzung, öffentlichen Aktionen und „Lobbyarbeit“  gibt es nun für unser Haus durch die Unterzeichnung einer sogenannten Abwendungsvereinbarung zumindest einen teilweisen Erfolg!  Aber darüber sollten wir nicht vergessen, dass uns in Berlin das Thema Mietenwahnsinn, Gentrifizierung und Verknappung von bezahlbarem Wohnraum garantiert erhalten bleiben wird. Denn: „Fast die Hälfte der Stadt Berlin gehört wenigen tausend Multimillionären“. Angesichts dessen meine Empfehlung:  zu Risiken und Nebenwirkungen besuchen Sie Ihren Spekulanten oder die Webseite der Studie www.wemgehoertdiestadt.de

Nun werden Sie mich vielleicht fragen (sofern Sie überhaupt bis zu dieser Zeile durchgehalten haben): Aber Herr Endler, was soll denn diese Polit-Prosa mit Poesie zu tun haben? Tja, ich möchte damit die REALEN PRODUKTIONSBEDINGUNGEN FÜR POESIE im Corona-Zeitalter illustrieren. Aber trotz Bleideckel-Druck & Stadt-Hektik: hin und wieder gibt's auch bei mir wieder poetische Seifenblasen & spitze Sentenzen.

Mit Neuköllschem Rest-Optimismus rufe ich Ihnen zu:

WENN DIR DAS WASSER BIS ZUM HALS STEHT

DENK AN SONNENBRAND IN DER SAHARA

 

 

 

Liebe Besucherinnen & Besucher meiner Internetseite,


… und jetzt ein kurzer Nachklapp zu mehreren Veranstaltungen und/oder Büchern:  

                         

 


 

"Ihre Papiere bitte" - Gedichte zur Zeit

Die Lesung am Dienstag, 13.10.2020 in der MedienGalerie war trotz coronabedingter Einschränkungen gut besucht und für alle Vortragenden ein positives Erlebnis.

 

Sobald es weitere Termine für Lesungen dieses Buches gibt, werde ich euch rechtzeitig informieren – das Buch könnt ihr aber schon gern vorher bestellen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der coronabedingten Verschiebung konnten wir am 30. August endlich die Premiere
von Lena Kelms „Kasachstan im Kochtopf“ im Café Plume abfeiernhat Spaß gemacht!

Sobald die Videoclips bei youtube hochgeladen sind, werde ich euch HIER darüber informieren.

 

 

 

Hier möchte ich euch noch auf weitere Publikationen hinweisen, an denen ich – minder oder mehr – beteiligt war:

 

Auch für diese Veröffentlichungen gilt:

Sobald es neue Termine für Lesungen dazu gibt, werde ich euch rechtzeitig informieren – das entsprechende Buch könnt ihr aber schon gern vorher bestellen!

 

Anthologie   "(un)zeitgemäß"  -  ISBN 9783752950045

https://www.epubli.de/shop/autor/Monika-Jarju/14383

 

 

 

SOEBEN ERSCHIENEN – DAphA Aphorismen-Kalender 2021

 

http://www.dapha.de/publikationen/kalender/

 

 

Bis dein Blick Meer wird: Gedichte

https://www.goodreads.com/book/show/48569795-bis-dein-blick-meer-wird

 

Lesung voraussichtlich  erst Anfang 2021 -     siehe  https://ulrich-grasnick.de/

 

 

 

MEIN KOMMENTAR AUS DER RUBRIK 

BERICHT ZUR (SCHRÄG-) LAGE DER NAZI-ON

 

LANGE ERWARTET – ENDLICH REALISIERT:

VERMUMMUNGSVERBOT AUFGEHOBEN!

GROSSEN DANK AN ANGIE & HEIMAT-HOTTE!!!

 

 

Am extremen Rande von Veranstaltungen gibt es oft die ersten oder auch letzten Exemplare Endlerscher Publikationen – bei Bedarf handgemalte & mundgepustete Widmung, z.B. in dieses Büchlein          

 

mArkanT bis mAkaber  - APHORISMEN  - von Wolfgang Endler

Leseprobe           AUS DER RUBRIK: Lokal handeln – global miss_handeln

 

TEMPORÄRE EMPATHIE  

jeder hat halt sein Päckchen zu tragen,                              
sagte zum Packesel
mitleidig lächelnd
der Rucksackbomber

 

 

 

Heftbindung 8,00 € ----ISBN: 978-3-7418-9765-8

Verlagsseite: http://www.epubli.de/shop/buch/mArkanT-bis-mAkaber-Wolfgang-Endler-Monika-Jarju-Dorothy-Siegl-9783741897658/61739

Frohe Botschaft für meine Fans: von meinen Büchern gibt es nur noch wenige Exemplare - käuflich zu erwerben bei Lesungen oder auch online --- ggf. wird im Verlag gnadenlos nachgedruckt! 

 

 

 

EINEN ÜBERBLICK ÜBER PUBLIKATIONEN MIT MEHR ODER WENIGER BETEILIGUNG VON MIR IST ZU FINDEN IN DER RUBRIK   ---  VERÖFFENTLICHUNGEN       

 

 

 

 

 

 

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