Willkommen

Manche rauchen gern: ich dichte gern oder schreibe Geschichten. Handelt eine Kurzgeschichte von Kalle K., dann wird sie auf Berlinisch vorgetragen - meiner Muttersprache. Wirke seit etwa 25 Jahren in Lese- und Schreibwerkstätten verschiedener Berliner Bezirke mit.
Zudem hatte ich schon diverse Auftritte bei Poetry Slams oder öffentlichen Lesungen von Aphorismen, Gedichten, Kurzgeschichten, Satiren und Märchen. Besonders gern hüpfe ich als Textperformer und auch Sänger mit Musikbegleitung auf verschiedenen Kleinkunstbühnen herum.
Außerdem habe ich viel Freude beim Texten und Komponieren von Liedern und Raps. Letzter Satz: Ich verstehe mich als Universal-Dichter, der die Welt nicht so lassen will, wie sie ist.

NACH MAI-FEIER & PFLAUMEN-PFINGSTEN…
wenigstens ein kleiner Pieps von mir...
Liebe/r Besucher/in meiner Internetseite,
anstelle wieder die gewohnte Suada über meine seit Jahren anhaltenden Organisations- und Schreibhemmnisse abzulassen, versuche ich mal lieber, eine – hoffentlich – originelle Rolle vorwärts. Will sagen: auch wenn´s eher homöopathische Kosthappen sind, besser als nix!
Ob die folgenden Auf – (und Ab-?) Tritte unter meiner (mehr oder weniger unmaßgeblichen) Beteiligung etwas Erbauliches werden, bleibt weitgehend spekulativ. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
Alles Gute in den diversen Lebenslagen wünscht
Wolfgang alias Wolle aka Kalle K., der wahre Neuköllna

Der Freundeskreis KUNSTdemokratie für interaktive Kulturprozesse e.V. lädt herzlich ein:
Viele Zeichen von Stärken
Malerei-Zeichnung-Fotografie-Visuelle Poesie
Offener Tag zur Ausstellung
mit Kochperformance und Offener Lesebühne
am Mittwoch, den 10.Juni
von 17 – 20 Uhr
Herzlich willkommen
im Kiez Treffpunkt,
Warthestraße 73, 12051 Berlin
U 8 Leinestraße, S-Bahn Hermannstraße
17 Uhr Einlass***
17:30 Uhr begrüßende Worte von Carola
17:45 Uhr Informationen von Rainer zum Konzept KUNSTdemokratie
18 Uhr Programmbeginn
***so einige flottierende Musiker*innen zeit haben, spielen sie lateinamerikanische Lieder
Wer auch immer für die Offene Lesebühne etwas lesen möchte, komme vorbei – auch alle anderen Sprachen als Deutsch sind erwünscht - wir freuen uns auf dich!
Ausstellung mit Beiträgen von:
Carola Humboldt, Jeannette Abée, Sigrid Pohl, Viola Wandrey, Gloria Pense, Konstanze Winkelsen, Asma Ouine, Lars Schumacher, Rosaana Velasco, Astrid Bransky, Michael Kirmes – Seitz, Wolfgang Endler, Herbert Laschet, Ulrich Balling, Rolf Westphal, Ottmar Bergmann, Johann Leschinkohl, Michael Tilgen, Tim Pernitzsch, Florian T. Keller, Rolf Schwechheimer, Rainer Wieczorek
Infos über das gesamte Programm und Möglichkeit zum Mitmachen:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; 0179 47 68 145; 030 6134562
Freundeskreis KUNSTdemokratie für interaktive Kulturprozesse e.V.

Als Nächstes kann ich mit großer Freude die Botschaft verkündigen, dass es zu einem neu erschienenen Buch unserer Lyrik-Arbeitsgruppe im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller endlich Lesungen geben wird.
Unser besonderer Dank gilt dem Hirnkost-Verlag, der trotz erheblicher Turbulenzen die Herausgabe gestemmt hat.
https://www.shop-hirnkost.de/produkt/mehrstimmig_gedichte-zur-musik/
Der Titel „Mehrstimmig – Gedichte zur Musik“ lässt schon anklingen, worum es bei diesem Buch geht: fünfzehn Autor:innen haben ihre persönlichen Erfahrungen und Interpretationen von Musik eingefangen und in poetische Form/en gebracht. Eine dieser Stimmen gehört mir – nach überstandener Kehlkopfentzündung hoffentlich nicht allzu angekratzt.
Wer sich vorstellen kann, von lyrischen Worten sowie den Klängen der Klavierbegleitung durch Albrecht Piper in anregende Schwingungen versetzt zu werden, ist herzlich willkommen.
Einladung zur Premierenlesung mit Musik
Dienstag, 16.06.2026, 18:30 Uhr
Johanna-Moosdorf-Bibliothek,
Westendallee 45, 14052 Berlin
Eintritt frei – Buchverkauf vor Ort
Mehr Infos zur Johanna-Moosdorf-Bibliothek

...und wer es – aus welchen Gründen auch immer –
nicht zur Premiere geschafft haben sollte:
„Everybody gets a second chance…“
Einladung zur zweiten Lesung
Mehrstimmig – Gedichte zur Musik
Freitag, den 26.06.2026, 18:30 Uhr
Dussmann das Kulturkaufhaus
Friedrichstraße 90, 10117 Berlin
Eintritt frei – Buchverkauf vor Ort

Noch eine kurze Anmerkung für Bibliophile (m, w, d)
Zusätzlich zu den Veranstaltungen es ja noch die gute alte PAPIER-Form. In der letzten Zeit hat unser kleines, feines FREEdrichshagener KleeBLATT wieder einiges in die Welt gesetzt – TUSCH! … KLICKE DOCH BITTE MAL H I E R !!!
UND EIN FREUNDLICHER HINWEIS: WÄRE JA WOHL AUCH EINE IDEE FÜR Pfingsten, Geburtstage …WEIHNACHTEN... was das Jahr halt so hergibt !?
Neu aus Neukölln
Freundeskreis KUNSTdemokratie
Heft für verENDLERungen Nr. 01
Prima Klima von Lima bis Fukushima -
AssoZiationen von Algenpest bis Zyklon
Wolfgang Endler (Texte)
& Rainer Wieczorek (Illustrationen)
Preis: 10 Euro

Eine kurze Anti-Kriegs-Ansage möchte ich in Form von Aphorismen und Gedichten zu Krieg & Frieden vortragen, deren Aussagekraft nicht von der Farbe der Uniform abhängt – Krieg und Terror hat viele (verzerrte) Gesichter.
In Prosa nur der eine Satz: engagiert euch unabhängig von politischer oder religiöser Überzeugung für das baldige Ende von Krieg und jeglicher Aggression.
Mit friedvollem Gruß,
Wolfgang alias Wolle

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Farben erst sah ich das Weiße in seinen Augen dann den roten Fleck auf seiner Uniform unter den Tarnfarben ahnte ich seine Haut der meinen so ähnlich wie der unserer Generäle und Götter
Umfassende Frage der Soldat umfasste den Lauf seiner Waffe das Schicksal nahm seinen Lauf welchen Dienstgrad hat eigentlich das Schicksal?
Silicon Valley, 4.Juli 20xy als die smarte Lenkwaffe in der Villa des Konstrukteurs einschlug erfüllten sich endlich dessen hochgespannte Erwartungen - hatte das intelligente Steuerungssystem doch selbst gelernt zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden
x-treme Konsequenz das ist ein Missbrauch der Farbe des Korans sagte der Islamist und sprengte den Kunstrasen
Waffengleichheit STEINE sind keine Argumente sagte zum militanten Demonstranten der Waffenhändler
Die Realität trägt Tarnanzug -sie will nicht auf den ersten Blick erkannt werden. |



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Give peace a chance
Als `71 ich dies Lied zum ersten Male hörte, da hatte ich mit Hippies nichts am Hut. Bekiffte bunte Vögel, die kaum etwas störte, war nur das Vögeln und die Tüte gut.
Klar, dass der Vietnamkrieg enden sollte. Das wollten viele, ob rot oder bunt. Jedoch wer wirklich siegen wollte, der konnte nicht nur kämpfen mit dem Mund.
Der Sound von Johns und Georges Gitarre war manchmal schmeichelnd - oder hart und wild. Was aber war das gegen eine Knarre, die ganz präzise auf das Herz des Feindes zielt?
Und überhaupt, was kann denn schon Musik tun, wenn Rüstungsfabrikanten und Angriffsminister sich nicht auf ihren Kriegslorbeeren ausruh`n? Krieg, Macht und Geld – unheilige Geschwister.
Die Herrn der Kernwaffen lassen sich nicht beerben von Demonstranten, die vor`m Waffenlager steh´n. Und dass Friedvolle früher als die Krieger sterben, ist meistens wahr – und ist auch John gescheh´n.
John Lennon war gewiss ein Träumer, Schwärmer, ein Utopist. Und plötzlich werde ich elegisch, bin traurig. Doch dann wird mir wieder wärmer: Im Radio läuft „Imagine“ - auf arabisch und hebräisch. |




